Vital-Sportverein Würzburg

Aktuelle Neuigkeiten und Nachrichten im Vital-Sportverein Würzburg

10 April 2012 ~ Kein Kommentar

VSV Würzburg verjüngt seinen Vorstand

Vorstand-VitalSportVerein-Würzburg

Nachdem die beiden bisherigen zweiten Vorsitzenden Harald Jopp und Klaus Schmitt sowie Kassier Jupp Springauf nicht mehr zur Wahl standen, musste die Jahreshauptversammlung die Hälfte des Vorstands neu besetzen. Als erster Vorsitzender wurde Christoph Hoffmann im Amt bestätigt. Neue Stellvertreter sind nun Thomas Bösch, der bisher als Sportwart fungierte und im Landesverband als Blindenfachwart tätig ist sowie Enrico Göbel, Lehrer im Berufsförderungswerk Veitshöchheim und Torwart des Blindenfußball-Bundesligateams des VSV. Als neuer Kassier konnte sich Klaus-Dieter Kastner knapp durchsetzen. Im Amt bestätigt wurde Vereinsarzt Dr. Marc Schwegber. Den frei gewordene Posten des Sportwarts übernahm Anita Michel, die bereits für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Bestätigt als Schriftführer wurde Ansgar Lipecki.

Christoph Hoffmann rückte in seinem Vorstandsbericht zunächst die sportlichen Highlights des vergangenen Jahres in den Mittelpunkt. So konnte die Blindenfußball-Mannschaft in der vergangenen Saison mit Rang 4 ihre bisher stärkste Platzierung erreichen. Kidisti Weldemichael, Paralympics-Hoffnung des VSV, war in Neuseeland WM-Vierte im 800 m  Lauf geworden. Martina Heym holte im alpinen Slalom und Riesenslalom den Bayerischen Meistertitel.

Weiter ging Christoph Hoffmann auf die erfolgreiche Ausrichtung des Mainpokal-Turniers im Flugball, Torball und Sitzball ein, die Vereinsfahrt nach Berlin sowie die Ehrung des VSV für ihre Blindenfußballer mit dem Bayerischen Sport-Integrationspreis. Im März 2012 wird dem VSV in Bad Wiessee vom Landessportverband die Ehrung als Sieger im Bewerb „Quantensprung“ für die innovativsten Vereine Bayerns überreicht. Sportabzeichen-Bezirksobmann Harald Krenberger persönlich ehrte den blinden Sportler Heinz Beier für sein 50. Sportabzeichen.

Einstimmig wurden die drei scheidenden Vorstandsmitglieder zu Ehrenmitgliedern gewählt. Harald Jopp hatte sich lange Jahre als Schriftführer sowie zweiter Vorsitzender engagiert. Klaus Schmitt, als Kriegsversehrter über 50 Jahre im Verein und langjähriger zweiter Vorsitzender, hatte sich zudem engagiert um die deutsch-französische Freundschaft mit Caen gekümmert. Jupp Springauf hinterlässt nach 35 Jahren als zuverlässiger Kassier zwar eine große Lücke, aber auch eine gefüllte Kasse. Wie zumeist in den vergangenen Jahren konnte er eine positive Bilanz vorlegen und hinterlässt seinem Nachfolger ausreichende Rücklagen.

Anschließend berichteten die einzelnen Abteilungen von ihren Aktivitäten. Aktiv sind alle Abteilungen, auch wenn so manche Sportgruppe noch in den Senioren ihren Rückhalt hat. Betrieben werden Faustball, Sitzball, Torball, Flugball Schwimmen, Blindensport, REHA-Sport, Wasser- und Wirbelsäulengymnastik, Nordic Walking, QiGong  und neuerdings auch Badminton. Dafür wird für die Zukunft dringend noch eine Hallen-Trainingsmöglichkeit gesucht. Neu im Programm für Kinder und Jugendliche ist das EISs-Projekt (Erlebte Integrative Sportschule) des VSV. Unter Leitung von Ansgar Lipecki und Annette Wolz treiben hier behinderte und nicht behinderte junge Menschen Basissport.

 

Foto: v.l. : Anita Michel, Ansgar Lipecki, Enrico Göbel, Christoph Hoffmann, Thomas Böch, Klaus-Dieter Kastner, Dr. Marc Schwengber

02 April 2012 ~ Kein Kommentar

TV Bayern berichtet über den VSV

Anfang des Jahres besuchte uns das Fernsehen. Hier der Bericht [Link entfernt, weil der Bericht leider seit Anfang Dezember 2014 nicht mehr abrufbar ist] über einige Sportangebote des VSV und ein Interview mit dem 1. Vorstand Christoph Hoffmann.

02 April 2012 ~ Kein Kommentar

Eberhard Fuchs erhält Bundesverdienstkreuz

Unser langjähriger Vorsitzender Eberhard Fuchs hat im November 2011 in München vom Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer das Bundesverdienstkreuz u.a. für seinen Einsatz im Behindertensport erhalten.
Die Auszeichnung wird für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung verliehen.

Herzlichen Glückwunsch lieber Eberhard zu dieser tollen Auszeichnung

01 April 2012 ~ Kein Kommentar

Blindenfussball erhält Inklusionspreis

VSV Würzburg erhält Inklusionspreis

Die Blindenfußballer des VSV Würzburg haben in München den gemeinsam ausgeschriebenen Inklusionssportpreis des Bayerischen Sozialministeriums sowie des Landessportverbands erhalten.

„Voll dabei statt ausgegrenzt“ hieß das Motto des Wettbewerbs. Damit würdigte das Bayerische Staatsministerium die nunmehr fünfjährigen integrativen Leistungen des Vitalsportvereins hinsichtlich des gemeinsamen Sports von behinderten und nicht behinderten Menschen. Gerade in der erst seit fünf Jahren in Deutschland eingeführten Sportart Blindenfußball spielen blinde und sehende Sportler gemeinsam. Neben den vier blinden Feldspielern benötigt man zur Durchführung einen sehenden Torwart, einen Tor-Guide hinter dem gegnerischen Tor sowie einen Guide am seitlichen Spielfeldrand, um die Orientierung auf dem Platz zu gewährleisten.

Anlässlich der Preisverleihung in München wurde im Rahmen des gleichzeitig stattfindenden Symposiums „Inklusionssport“ ein Demonstrationsfilm gezeigt. Zusätzlich berichteten die Spieler Bernd Bergmann und Marcel Heim über ihre Erfahrungen und den hohen Wert, den diese Sportart für ihr Leben hat. Die Würzburger sind auch die einzige Mannschaft der aktuellen Blindenfußball-Bundesliga, die mit Bernd Bergmann sogar einen sehbehinderten Torwart zwischen den Pfosten hat – ebenfalls getreu dem Motto: „integriert statt außen vor.“

Den Ausschlag für den ersten Platz des Wettbewerbs gab aber auch die Nachhaltigkeit des Projekts durch umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit. In einigen Städten wie Heilbronn und Nürnberg wurde die Sportart der Öffentlichkeit vorgestellt, zum Ausprobieren angeregt und mit einem Freundschaftsspiel demonstriert.

In 40 Bayerischen Schulen stellten Bernd Bergmann und Nationalspieler Marcel Heim in diesem Jahr interessierten Schulklassen das Blindenfußballspielen vor, sorgten für Erstaunen und Begeisterung. Berührungsängste konnten so abgebaut werden. Mit Trainer Ansgar Lipecki wird interessierten Lehrern, Übungsleitern, Eltern und Schülern diese Sportart nähergebracht. Es folgte eine Demonstrationsveranstaltung in Balingen.

Im Dezember 2011 traten die Würzburger noch zu einem Hallenturnier in der Kaiserslauterer Soccer-Arena an. Alle Aktivitäten dienen natürlich gleichzeitig der Vorbereitung für die neue Bundesliga-Saison 2012, in der Platz 4 verteidigt werden soll.

VSV Würzburg erhält Inklusionspreis

Bild: v.li.: Ansgar Lipecki, BVS-Präsident Hartmut Curvoisier, Marcel Heim, Bernd Bergmann, Christoph Hoffmann mit der Verleihungs-Urkunde.

05 August 2011 ~ Kein Kommentar

Berlin-Fahrt vom 2. bis 5. Juni 2011

Gutgelaunt fuhren 24 Teilnehmer des Vitalsportvereins am 2. Juni 2011 (Christi Himmelfahrt) bei Sonnenschein nach Berlin. Pünktlich um 7:00 Uhr konnte Thomas dem Busfahrer das Okay zum Losfahren geben. Nach einer kurzen Begrüßung durch Thomas und dem Busfahrer ging die Reise los. Trotz Stau und manchmal zähflüssigem Verkehr näherten wir uns stetig Berlin.

Zwischendurch machten wir eine kleine Rast – unser Busfahrer mit Frau hatten etwas zu Essen dabei. Wir fuhren an Erfurt, Weimar, Suhl und Leipzig vorbei, durch einige Tunnels mal kurz und mal lang. In Berlin angekommen hatten wir es dringend nötig unsere Glieder etwas zu bewegen, deshalb fuhren wir zur Museumsinsel und hatten dort einige Zeit zur freien Verfügung.

Pünktlich fanden sich alle wieder am Bus ein und wir fuhren Richtung Hotel. Leider war die Fahrt durch ein Radrennen in Berlin etwas länger als gedacht. Am Hotel angekommen holten wir die Koffer aus dem Bus und bezogen unsere Zimmer. Das Hotel hatte 10 Stockwerke – gut dass es einen Aufzug gab. Dann konnte jeder den Abend so verbringen wie er wollte, in die Stadt fahren, denn das Hotel war etwas außerhalb, zum Essen bleiben oder eine Kneipe aufsuchen.

Am Freitag nach einem sehr üppigen und vielseitigen Frühstück, fuhren wir gemeinsam wieder in die Stadt. Wir hatten noch Zeit zur freien Verfügung, bevor wir um 12:30 Uhr im Bundestag angemeldet waren. Gemeinsam ging es in den Bundestag, wo erst einmal ein Bild von uns geschossen wurde. Danach kamen wir in einen Saal, in dem wir auf unseren Gastgeber Herrn Lehrrieder warteten. Nach einiger Zeit kamen zwei Personen und teilten uns mit, dass Herr Lehrrieder bereits auf einer Sitzung wäre und uns schön grüßen lasse. Die zwei Personen berichteten uns dann, was im Bundestag so alles gemacht wird und zeigten uns das riesige Gebäude, bis es dann zum Mittagessen ging.

Danach ging es mit dem Bus und einer netten Reiseführerin zu einer Stadtrundfahrt durch Berlin. Ein großes Lob unserem Busfahrer, denn die Straßen in Berlin sind sehr eng und kurvenreich. Nun fuhren wir zu unserem Hotel und der Abend war zur freien Verfügung. Einige gingen in die Stadt ins Theater oder Musical oder einfach mal Berlin bei Nacht zu sehen.

Am Samstag ging es wieder in Richtung Berlin, denn es stand die Besichtigung des Reichstags auf dem Programm. Hier gab es strenge Kontrollen – aber alle kamen ohne Beanstandung rein. Die Leiterin zeigte uns den Plenarsaal und die Tribüne und erklärte uns einige interessante Details, welche Partei wo sitzt, welcher Abgeordnete wo sitzt usw. Anschließend fuhren wir mit dem Aufzug auf die Kuppel des Reichstagsgebäude, in der wir einen herrlichen Blick auf Berlin hatten.

Eine Spreefahrt stand danach auf dem Programm. Die Fahrt führte uns durch eine Staustufe und unter vielen Brücken groß und klein hindurch. Manche Brücken waren so tief, dass man sich auf dem Schiff nicht stellen konnten. An manchen Teilen der Spree waren Schwimmer und kleine Bootsfahrer unterwegs. Am Potsdamer Platz angekommen, wurden wir wieder von unserem Busfahrer abgeholt und ins Hotel gebracht.

Am Sonntag war dann Abreisetag und wir waren – wie fast immer – pünktlich bei der Abfahrt. Eigentlich hatten wir vor nach Potsdam zu fahren, doch dort wurde ein Marathon ausgetragen und das deutete auf Stau und Straßensperrungen hin. Aber unser Busfahrer hatte eine Idee: Wir fuhren nach Dessau an den Wörlitzer See. Eine herrliche Anlage mit einem großen See, in dem man mit der Gondel fahren konnte. Hier gab es viele Schlösser, von denen wir auch eines besichtigt haben. Auch die Spaziergänger kamen auf ihre Kosten, denn sie drehten einige schöne Runden in dem herrlichen Park, bis wir dann die Heimreise antraten.

Es war eine schöne Reise, bei der nicht alles genau geplant war, sondern wir auch selbst entscheiden konnten, was wir unternehmen wollten und Thomas (Kennzeichen: weißer Hut und gelbe Sonnenbrille) hat sich immer gut um uns gekümmert. Alles in allem war es eine nette und lustige Fahrt bei schönem Wetter in die wunderschöne Hauptstadt Berlin.

Zum Abschluss nochmals vielen Dank unserem Thomas und dem Busfahrerehepaar, die uns die vier Tage so gut betreut und gefahren haben.

05 August 2011 ~ Kein Kommentar

Mainpokal des VSV Würzburg

Am Samstag, den 28. Mai 2011 veranstaltete der Vital-Sportverein Würzburg den diesjährigen Main-Pokal im Torball, Flugball und Sitzball, den beliebtesten Mannschaftssportarten für Menschen mit Behinderungen.

Gegen 10:00 Uhr begrüßte Vorstand Christoph Hoffmann im Berufsförderungswerk Würzburg (BfW) in Veitshöchheim die Torballer mit den Mannschaften von Nürnberg, Stuttgart 1 und 2, Straßburg, Frankfurt und Saabrücken/Kaiserslautern. Die Würzburger Ali, Marcel und Said absolvierten tolle Spiele und verloren, leider oft nur mit ein oder zwei Toren Unterschied. Torball ist eine Sportart für Blinde und Sehbehinderte. Die Spielzeit beträgt 2 x 5 Minuten. Ein Mannschaft besteht aus drei Spielern, die alle Schwarzbrillen tragen. Der älteste Teilnehmer von der Spielgemeinschaft aus Saarbrücken und Kaiserslautern war 74 Jahre alt und spielt schon seit 1975 Torball. Nach dem Turniermodus „Jeder gegen Jeden“ konnte schließlich der Deutsche Meister aus Frankfurt den Titel erringen. Dicht gefolgt von der Spielgemeinschaft Saarbrücken/Kaiserslautern, die jedoch den direkten Vergleich gegen den Deutschen Meister mit 3:2 gewonnen hatte.

Ergebnisse:
1. Platz    Frankfurt
2. Platz    Saarbrücken/Kaiserslautern
3. Platz    Stuttgart 2
4. Platz    Nürnberg
5. Platz    Straßburg
6. Platz    Stuttgart 1
7. Platz    VSV/BfW Würzburg

Beim Flugballturnier in der Kürnachtalhalle traten 6 Mannschaften an. Neben dem VSV Würzburg 1 startete mit dem VSV Würzburg 2 auch noch eine gemischte Mannschaft. Nach drei gewonnenen Spielen gegen VSV 2, Crailsheim und Waldsassen, einer Niederlage gegen Nürnberg 2 und einer ganz knappen Niederlage gegen Nürnberg 1 (12:13) belegte die 1. Mannschaft des VSV einen tollen 3. Platz. Aus Zeitgründen wurde die Spielzeit auf 2×5 Minuten festgelegt. Die Leitung des Turnieres übernahm die Landesfachwartin für Flugball Tine Hechenberger.

Ergebnisse:
1. Platz    Nürnberg 2
2. Platz    Nürnberg 1
3. Platz    VSV Würzburg 1
4. Platz    Waldsassen
5. Platz    Crailsheim
6. Platz    VSV Würzburg 2

Beim Sitzballturnier traten 12 Mannschaften in zwei Gruppen gegeneinander an. Der VSV Würzburg war mit einer neugegründeten Damen- (die Einzigste) und einer Herrenmannschaft am Start. Nach 30 absolvierten Vorrundenspielen zu je 2×7 Minuten konnte Jupp Springauf um 17:36 Uhr das Spiel der jeweiligen Gruppenzweiten um die Plätze 3 und 4 aufrufen. Hierbei unterlag Ulm den Regensburgern knapp mit 22:23. Im anschließenden Finale behauptete sich Nördlingen mit einem 28:14 gegen Frammersbach. Die restlichen Platzierungen wurden nach Spielpunkten ausgezählt.

Ergebnisse:
1 Platz    Nördlingen
2. Platz    Frammersbach
3. Platz    Regensburg
4. Platz    Ulm
5. Platz    VSV Würzburg – Herren
6. Platz    Erding
7. Platz    Pensberg
8. Platz    Volkach
9. Platz    Bad Neustadt
10. Platz    Sprendlingen
11. Platz    MIXED-Mannschaft
12. Platz    VSV Würzburg – Damen

Im Anschluss an die Wettbewerbe trafen sich alle Sportler und Betreuer in der Kürnachtalhalle in Lengfeld zum gemeinsamen Abendessen und zur Siegerehrung. Der Vorstand des VSV Würzburg, Christoph Hoffmann bedankte sich bei allen Teilnehmern und überreichte an allen Mannschaften Urkunden. Für die Plätze 1 bis 3 wurden Preise überreicht.

Nach einigen Jahren ohne Mainpokal war dies eine tolle Veranstaltung mit vielen lieben Sportfreunden und Sportfreundinnen von nah und fern. Wir hoffen alle bald wieder bei einem Turnier begrüßen zu können.

05 August 2011 ~ Kein Kommentar

Verdienstmedaille für Jugend und Sport

Verdienstmedaille Christoph Hoffmann

Verdienstmedaille Christoph HoffmannFrankreich verleiht Verdienstmedaille für Jugend und Sport an Christoph Hoffmann.

Für seine Verdienste um die Deutsch – Französische Freundschaft, im speziellen den sportlichen Jugendaustausch, wurde der Vorsitzende der Bayerischen Sportjugend in Würzburg, Christoph Hoffmann, mit der Verdienstmedaille der französischen Republik ausgezeichnet. Auf der Urkunde sowie im beiliegenden Schreiben würdigte die Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot-Narquin die über 20 Jahre langen Aktivitäten des Würzburgers im Jugendaustausch mit der Stadt Caen und hob dabei besonders die häufige Einbindung behinderter Sportler positiv hervor. An die 35 Male besuchte Christoph Hoffmann mit Würzburger Sportlern die Stadt Caen, pflegte Kontakte zu unterschiedlichen Vereinen und nahm immer wieder auch selbst an Wettkämpfen teil. Besondere Erlebnisse für behinderte Sportler waren die Teilnahme an der 42 km-Friedensstaffel mitten unter 1.000 Caenaiser Schülern anlässlich des 50. Jahrestages der Alliiertenlandung zur Befreiung Europas – zu diesen Feierlichkeiten war nicht einmal Helmut Kohl geladen – sowie ein Segeltörn mit blinden Jugendlichen zwischen Caen, Le Havre und Honfleur. Legendär war der traditionelle Jahresabschluss zum Crosslauf auf der Pferderennbahn „La Praerie“, alljährlich im Dezember eingeladen vom Vorstand des Leichtathletik-Verbandes von Calvados, Daniel Levard. Daraus ergaben sich weitere Kontakte zu Sportlern in Portsmouth, Southampton und Hannut/Bel. Läufer aus Caen, Southampton und Portsmouth waren dann auch im Gegenzug Gäste beim Würzburger Residenzlauf bzw. Marathon. Vier Sportbürgermeister unterschiedlichster Couleur hat Hoffmann in dieser Zeit in Caen erleben dürfen. Mit der Verleihung dieser höchsten Auszeichnung, die das Ministerium für Gesundheit und Sport der französischen Republik an Ausländer vergibt, tritt Hoffmann in die Spuren seines Vorgängers Max Altenhöfer, der diese Anerkennung ebenfalls erhalten hatte. Neben der Urkunde, die per Post aus Paris kam, wurde die Medaille Anfang Dezember 2010 in der Würzburger Residenz von Daniel Levard nachgereicht.

05 August 2011 ~ Kein Kommentar

Willi Weidinger hört auf

Willi Weidinger hört auf als Übungsleiter Volleyball.

Mit Ablauf des Jahres 2010 hat unser Sportfreund Willi Weidinger nach über 30 Jahren seine Übungsleitertätigkeit in jüngere Hände gelegt. An der Jahreshauptversammlung wurde er deshalb von der Vorstandschaft als Übungsleiter verabschiedet. Als Sportler bleibt uns Willi aber nach wie vor erhalten.

05 August 2011 ~ Kein Kommentar

50. Sportabzeichen von Heinz Beier

Glückwunsch zum 50. ?

Nein, keine Geburtstagswünsche. sondern herzlichen Glückwunsch zum Erreichen des 50. Sportabzeichens. Unser aktives Mitglied Heinz Beier hat im Jahre 2010 zum 50. Mal das Deutsche Sportabzeichen des DOSB abgelegt.

05 August 2011 ~ Kein Kommentar

Vorstand des Jahres 2010

Vorstand des Jahres 2010

Die Redaktion der Main-Post und der Verband Würzburger Sportvereine hat die Auszeichnung „Vorstand des Jahres“ ins Leben gerufen, die in diesem Jahr zum 18. Mal vergeben wurde. In diesem Jahr wurde der Vital-Sportverein Würzburg, e.V. 1952 Verein für Gesundheits- und Behindertensport, ehemals: Versehrten-Sportverein Würzburg e.V. 1952 mit dieser Auszeichnung bedacht. Die Vorstandschaft um Christoph Hoffmann wurde geehrt, da aus einem Verein, der ursprünglich nur für Kriegsversehrten gedacht war nun ein Verein für Alle, Behinderte und Nichtbehinderte, Alte und Junge, gemacht wurde. Im Gründungsjahr des VSV stand die sportliche Betätigung für die Kriegsversehrten im Vordergrund. Zu dieser Zeit wurden auch viele sportliche Höhepunkte erreicht. In den letzten Jahren wird Gesundheitssport in der Prävention und in der Rehabilitation in diesem Verein groß geschrieben.

Dem 1. Vorsitzenden Christoph Hoffmann stehen seine beiden Stellvertreter Harald Jopp und Klaus Schmitt zur Seite. Die weiteren Mitglieder in der Vorstandschaft sind Ansgar Lipecki (Schriftführer), Thomas Bösch (Sportwart), Jupp Springauf (Kassier), Heinz Beier (Blindenfachwart), Dr. Marc Schwengber (Sportarzt).

Vorstand des Jahres 2010Foto:
Vorstand des Jahres 2010, hinten v.l. Heinz Beier, Christoph Hoffmann, Thomas Bösch, vorne v.l. Harald Jopp, Jupp Springauf, Klaus Schmitt, Ansgar Lipecki