27 Juni 2013 ~ 0 Kommentare

Erste Bayerische Meisterschaft im Blinden-Tischtennis

Premiere beim VSV Würzburg (CH)

Im Rahmen des diesjährigen MainPokals am 18. Mai 2013 gab es auch Showdowon im Blindi.

Es krachte gewaltig an die Banden des neuen Sportgeräts für Blinde in der Turnhalle der Graf- zu – Bentheim – Schule in Würzburg, als in rasanten Spielen die erste Offene Bayerische Meisterschaft im Showdown ausgetragen wurde. Showdown ist Tischtennis für Blinde oder stark Sehbehinderte. Letztere müssen beim Spiel eine Augenbinde tragen, um gleiche Voraussetzungen zu schaffen. Seit einem halben Jahr verfügen der VSV Würzburg und das Blindeninstitut über eine der 3,60 m langen Platten, die in einem Schülerprojekt im Werkunterricht selbst hergestellt wurde, finanziert von der Würzburger Bürgerstiftung.

Ziel des Spiels ist es, den Rasselball per Schläger in das gegnerische Tor zu befördern. Eine Bande wie beim Eishockey hält den Ball im Spielfeld. In Deutschland wird das Spiel schon seit zwei Jahren betrieben, so dass die Teilnehmer größtenteils aus den benachbarten Bundesländern kamen. Gespielt wurde in zwei Gruppen mit Über Kreuz – Halbfinals und Finalspielen für alle Platzierungen.

Für den VSV Würzburg war Rene Pryssok nach nur einigen Übungseinheiten angetreten. Im Konzert der Arrivierten schlug er sich mit Platz 12 achtbar. In der Bayerischen Meisterschaftswertung erreichte er Rang 3 und konnte einen verdienten Pokal mit nach Hause nehmen.

Sieger der Offenen Bayerischen Meisterschaft wurde Rainer Gundlach aus Frankfurt, der Bayerische Meistertitel ging nach Nürnberg an Bernd Dorer.

Blindentischtennis Bayerische Meisterschaft
Showdown im Blindi mit zahlreichen Zuschauern

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